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Bitte eintreten SINGAPUR - Vorwort

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Bitte eintreten SINGAPUR - Allgemeine Informationen


Bei der Besiedlung im 7./ 8. Jahrhundert bekam das damalige Fürstentum zunächst den Namen Temasek (See Dorf oder See Stadt). Die Legende berichtet, dass dieses jedoch bald in "Löwenstadt" umbenannt wurde: Singha = Löwe und Pura = Stadt. Anlass dafür soll der Besuch eines Prinzen aus Sumatra im 14. Jahrhundert gewesen sein, der einen Tiger für einen Löwen hielt. Der Merlion - halb Fisch, halb Löwe - auf einer Welle sitzend - das Wahrzeichen des Stadtstaates, hat hier seine Ursprünge. Der Fisch erinnert daran, das Singapur früher ein Fischerdorf war, der Löwe eben daran, das im 14. Jahrhundert dieses Löwenähnliche Tier gesichtet wurde. Singapura war demnach der erste richtige Name (der sich ja auch gut anhört), der dann irgendwann in Singapur umbenannt wurde: Singapore.

Ethnische Stadtteile:
Chinatown, Little India, Kampong Glam und Arabstreet.

Kulturelle Attraktionen: Singapurs Vielfalt an kulturellen Attraktionen reicht von den Vermächtnissen der kolonialen Vergangenheit über multikulturelles Erbe bis hin zu darstellenden und bildenden Künsten von Weltrang. Es ist leicht sich zurechtzufinden, da sich Attraktionen mit gleicher Thematik nebeneinander befinden. Von Chinatown bis zum Singapore River bietet jeder Bezirk einen eigenen charakteristischen Einblick in die Seele von Singapur. Kunstliebhaber können sich auf einen wahren Schatz freuen. Singapur ist in der Region auf dem Gebiet asiatischer und westlicher
Kunst-Sammlungen führend.

Sprache: Singapur hat vier Amtssprachen: Malaiisch, Mandarin, Tamil und Englisch. Englisch ist Geschäfts- und Amtssprache und wird in weiten Kreisen der Bevölkerung gesprochen und verstanden. Die meisten Einwohner Singapurs sind zweisprachig und sprechen neben ihrer
Muttersprache auch Englisch.

Religion: Die Mischung verschiedenster ethnischer Gruppen hat Singapur auch eine Vielzahl an Religionen beschert. Das Stadtbild Singapurs ist geprägt von Moscheen, den Türmen gotischer Kathedralen, Hindutempeln mit ihren verwobenen Reliefs und chinesischen Tempeln. Zu den Hauptreligionen zählen Islam, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, die Religion der Sikhs, Judaismus und die Lehre des Zarathustra. Aufgrund dieser vielen Religionen gibt es z. B. auch viele, unterschiedliche Feiertage. So richten sich die islamischen Feiertage nach dem Mondkalender, daher gibt es etwa alle 32 - 33 Jahre einen Feiertag doppelt. Die chinesischen Feiertage richten sich nach dem chinesischen Kalender. Und das bekannte indische Fest Deepavali
richtet sich nach dem indischen Kalender.

Singapur gilt nicht nur als Asien für Einsteiger. Es gibt nicht allzu viele Städte, in denen schon der Wechsel des Viertels einen Einblick in eine völlig andere Kultur und Religion ermöglicht. Die Grundlage hierfür ist ein Stadtentwicklungsplan, den Sir Stamford Raffles im Jahre 1822
entwarf. Der Brite schuf eine Handelsstation in Singapur, leitete deren
Auf- und Ausbau und gilt als Gründer der Stadt. Seine Philosophie war, ein friedliches Zusammenleben der unterschiedlichen Ethnien zu ermöglichen, in dem er ihnen streng getrennte Siedlungsgebiete zuwies.

Darüber hinaus unterschied er sogar noch nach regionaler Herkunft. So fanden sich beispielsweise chinesische Einwanderer, je nach dem aus welchem Heimatbezirk sie kamen, auch in Singapur mit Leuten aus ihrer Region wieder. Die Umrisse, die Raffles damals entwarf, stimmen auch
heute noch mit den meisten ethnischen Vierteln Singapurs überein.
Dem Besucher bietet das die Möglichkeit einmaliger Streifzüge.

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