O M A N

18. November
National Day



Oman Map

Picture: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman - Oman Map


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Dieter Wiedelmann

Der O M A N Experte

Herzlich Willkommen


Abu Dhabi, Oman & VAE


Oman lädt ein zu unvergesslichen
Rundreisen und Erlebnissen


Oman liegt am äussersten, östlichen Rand der Arabischen Halbinsel, 16,36 bis 26,25 nördlicher Breite und 51,50 bis 59,51
östlicher Länge. Das Sultanat Oman hat eine Landesfläche von 309.500 km². Die angrenzenden Staaten sind im Westen
die VAE mit 410 km, im Südwesten der Jemen mit einer gemeinsamen Grenze von 288 km und Saudi Arabien mit 676 km.
Im Süden und Osten grenzt das Land an den Indischen Ozean. Die Landesbreite beträgt maximal 800 km, minimal 50 km.
Einwohner: 2,7 Millionen (Fremdanteil ca. 25 Prozent), mit 7,8 Einwohnern pro qkm eine der am wenigsten besiedelten
Staaten der Erde. Muscat ist heute Hauptstadt des Sultanats Oman, in früheren Zeiten waren es Nizwa und auch Bahla.
Endlose Weite kennzeichnet die faszinierenden Sand- und Kieswüsten, weisse Strände und steile Klippen dagegen die
1700 Kilometer lange Küste. Ja, das Sultanat überrascht mit wild zerklüfteten Hochgebirgen, tiefen Canyons,
idyllischen Oasen und weitläufigen Plantagen. Im Norden und Süden hat das Land fruchtbare Küstenebenen.

Der höchste Berg des Landes ist der Jebel Shams mit einer Höhe von 3.009 m im Hajar Gebirge, das sich nahezu
über 600 km von Musandam im Norden Omans bis an die Küste im Osten, nahe Sur, erstreckt.

Die Kultur Omans ist geprägt durch 5.000 Jahre Seehandel. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. belieferten Schiffe aus
dem damaligen Magan die Hochkulturen Mesopotamiens und des Indusbeckens mit wertvollem Kupfer. Das teuerste
Luxusgut der Antike aber war Weihrauch aus Südoman, schon die Griechen und Römer sollen Weihrauch mit Gold
aufgewogen haben. Noch heute ist Weihrauch im Alltag Omans allgegenwärtig, zeugen die archäologischen Stätten an
der Weihrauchstraße vom einstigen Reichtum. Auf dem Export dieses exotischen Duftes, welcher aus dem Harz der
gespenstisch aussehenden Weihrauchbäume gewonnen wird, gründeten sich in der Antike der Reichtum des Landes
sowie die Vormachtsstellung in Handel und Seefahrt. Schon die Griechen und Römer sollen Weihrauch mit Gold
aufgewogen haben. Oman ist nach wie vor der größte Weihrauchproduzent der Welt.


Hajar Gebirge

Picture: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman - Hajar Gebirge

Bereits im Mittelalter segelten wagemutige Omanis über die sieben Meere bis nach China, tauschten dort Datteln gegen
Porzellan und Seide. Ihre abenteuerlichen Seereisen verdichteten sich später zur Legende von Sindbad, dem Seefahrer.
Drehscheibe des omanischen Handelsimperiums war Mitte des 18. Jahrhunderts die sagenumwobene Insel Sansibar vor
der Küste Ostafrikas. Der lang anhaltende Austausch der Omanis mit den Kulturen Ostafrikas, Indiens und des Fernen
Ostens hinterließ seine nachhaltigen Spuren im Alltag, in der Architektur und Ornamentik, Musik und Brauchtum.
Omanische Frauen hüllen sich gerne in prächtige parfümierte Stoffe aus Afrika oder Indien. An Festtagen räuchern
die Männer ihre Bärte mit Weihrauch und legen ihren Krummdolch an, den Khanjar. Er ist nicht Waffe, sondern
Statussymbol, ein Meisterwerk der Silberschmiedekunst.


Wer mit wachen Sinnen durch Oman reist, der taucht ein in eine betörende Duftkultur,
entdeckt Bilder aus längst vergangenen Zeiten und hört neben den Stimmen und
Klängen Arabiens auch jene Afrikas und Indiens.

PALÄSTE WIE AUS 1001 NACHT - MUSCAT UND UMGEBUNG

Muscat überrascht den Besucher mit einem Kaleidoskop beeindruckender moderner arabischer Architektur. Es ist eine
neue Stadt, umsichtig geplant und erbaut in den letzten 30 Jahren. Die Hauptstadtregion "Capital Area", ein schmaler
etwa über 60 km erstreckender Streifen, ist das geschäftige Herz des Landes, das etwa 650.000 Einwohner zählt.
Über die Anfänge der Stadt weiss man wenig - in Quellen wird Muscat zum ersten Mal im 9. Jahrhundert erwähnt.
Das historische Muscat liegt in einer kleinen geschützten Felsenbucht gleich hinter Matrah. Es ist heute modernes
Verwaltungszentrum und Sitz des Sultans, der hier auch einen farbenprächtigen Palast errichtete, flankiert von
zwei alten Festungen der Portugiesen.

Der gut geschützte kleine Hafen war einst letzte Möglichkeit für die Schiffe, um Trinkwasser aufzunehmen vor der
langen Fahrt nach Indien und daher von großer Bedeutung. Muscat bedeutet so viel wie Ankerplatz. Interessante
Zeugnisse dieser heute vergangenen Zeit finden sich in Muscat im Bait al Zubair Museum und dem Muscat Gate
Museum. Bekanntestes Bauwerk der Stadt ist wohl das Al Bustan Palace Hotel wenige Buchten weiter gelegen.
Ein Palmenhain am weissen Strand, umrahmt von pittoresken dunklen Felsen - einer Fata Morgana gleich erhebt
sich der Prachtbau vor der Traumkulisse. Kein Wunder, dass es von Experten schon mehrfach als eines der
besten Hotels der Welt prämiert wurde.

Mutrah: Die benachbarte Stadt befindet sich nur 3 km westlich von Muscat. Mit ihrem Containerhafen, Omans
Hauptumschlagplatz für den internationalen Handel, ist Mutrah eine moderne Handelsmetropole - und dennoch
bietet die lebhafte Stadt mehr orientalisches Flair als das eigentliche Muscat. Ab den frühen Morgenstunden
herrscht geschäftiges Treiben auf dem Fisch- und Gemüse Souq. Von der Sardine bis zum Hai wird auch am
angrenzenden Strand und direkt von den Fischerbooten in der Bucht eine beträchtliche Auswahl an Meerestieren
feilgeboten. Die Corniche, die Uferstraße Mutrahs, mit ihren schönen alten Handelshäusern, schläft auch spät
abends nicht. Der ursprünglich wirkende Mutrah Souq ist ein weiterer Anziehungspunkt. Die Luft im Souq ist erfüllt
vom Duft nach edlen Gewürzen und Weihrauch. In dem Labyrinth aus engen Gassen wird nach Zünften getrennt von
Alltagswaren bis Handwerkskunst alles angeboten. Überall duftet es nach Gewürzen, Weihrauch und Süssigkeiten.


MUSANDAM - FJORDLANDSCHAFT UND UNTERWASSERPARADIES

Musandam, eine Exklave des Sultanats am nördlichen Ende der arabischen Halbinsel, ist eine atemberaubende
Fjordlandschaft, die fast nur vom Wasser aus mit dem Boot zu erkunden ist. Musandam, ein Ausläufer des Hajar
Gebirges, ragt im Norden Omans weit in den Persischen Golf hinein. Dadurch bildet sich die Strasse von Hormuz,
durch die Tanker einen großen Teil des Erdöls der Welt befördern. Durch die VAE ist Musandam vom restlichen
Staatsgebiet Omans getrennt. Khasab ist die Hauptstadt der von zerklüfteten Fjorden und spektakulären
Berglandschaften geprägten Region. Kumzar ist der nördlichste Ort Omans direkt an der Strasse von Hormuz.
Die Topographie der Region ist geprägt von den Ausläufern des Hajar-Gebirges, was ihr den Beinamen "Norwegen
des Mittleren Ostens" eingebracht hat. Karge Berge, senkrechte Felswände und fjordähnliche Buchten bestimmen
das landschaftliche Bild dieser Gegend. Steil und abweisend ragen zerklüftete Felswände aus dem Meer, formen
ein unüberschaubares Labyrinth. Blaugrün und glasklar liegt das ruhige Wasser zwischen ihnen, gibt den Blick
frei auf Korallenbänke und eine faszinierende Welt unter Wasser - bunte Fischschwärme ziehen dahin, gefleckte
Muränen, Delphine und manchmal auch Wale. In Musandam versinkt das Hajar Gebirge im Meer, nur seine Gipfel
und schroffen Grate durchbrechen hin und wieder noch die Fluten. Die Bewohner dieser Region nennen sie daher
Ruus al Jibaal, die Köpfe der Berge.

Musandam Fjordlandschaft

Picture: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman - Musandam Fjordlandschaft

In erster Linie erschliesst sich die Natur der einzigartigen Umgebung dem Wanderer, doch auch mit dem Geländewagen
kann man einige grüne Oasen erreichen. Die kleinen Buchten, Inselchen und die Meeresfjorde erforscht man natürlich
am besten mit dem Schiff. Wer mit einer Dhau von Khasab aufbricht, um diese einzigartige Landschaft an der Strasse
von Hormuz zu erkunden, taucht ein in absolute Stille, weitab vom Lärm und der Hektik des Alltags. Der wird überwältigt
vom Spiel des Lichts und der Spiegelungen auf dem Wasser in den Morgen- und Abendstunden. Ganz besonders
empfehlenswert sind Tages- oder Halbtagestouren mit einer der traditionellen Dhaus, z. B. in das Khor ash-Shamm,
den grössten Fjord der Halbinsel. Aus der seefahrerischen Perspektive präsentiert sich das Land aus einem besonderen
Blickwinkel, die steilen Felswände der Küste wirken noch imposanter und im Vorbeifahren zeigen sich in den wenigen
kleinen besiedelungsgeeigneten Buchten Dörfer, die nur per Boot erreichbar sind und in denen das Leben seit Jahren
fast unverändert hart und entbehrungsreich seinen Lauf nimmt. Ein Schnorchelgang in eine der kleinen Buchten
offenbart die Schönheiten dieser Unterwasserwelt und gibt Einblick in das vielfältige Leben auf den Riffen vor
den Küsten, welches sehr im Gegensatz steht zu der kargen Welt ausserhalb des Meeres.

Südwestlich von der Hauptstadt Muscat sind die Orte von Nakhal, Al Awabi, Ar Rustaq bis nach al-Hazm von der Batina
aus erreichbar, liegen aber schon in den Bergen. Eine einzigartige Landschaft. Das Fort von Nakhal liegt besonders
exponiert auf einem Felsen, Dattelpalmen gaben dem Ort seinen Namen. Spektakuläre Wadis, die Wasser aus den hohen
Bergen an die Küste bringen, prägen das Landschaftsbild, das weisse Wadi Wadi Abyad beeindruckt durch blaue oder
milchige Teiche. Fährt man landeinwärts Richtung Süden erblickt man bald die stolz über der Oase thronende Burg
von Nakhal, deren Türme den Blick weit in die Ebene eröffnen. Hinter der Burg windet sich der Weg durch die Oase
bis zum Ausgang des Wadi. Am Wochenende ist der Parkplatz gefüllt mit Familienautos, in denen die Ausflügler alles
mitgebracht haben, was man für ein Picknick braucht. Das Wadi ist ein beliebtes Ausflugsziel, weil hier mehrere
Thermalquellen entspringen. Unter der Woche jedoch herrscht in diesem grünen Paradies beschauliche Ruhe.

Fort

Picture: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman - Fort

Die grösste Stadt dieser Region, Rustaq, war religiöses Zentrum und oft Sitz der Imame, die in der grossen
Festungsanlage wohnten. Ein Abstecher in die Gegend um Rustaq, der alten Handelsstadt, gibt auch schon einen
kleinen Eindruck in die einzigartige Landschaft der Wadis, der Trockentäler, mit ihren imposanten Felsfluchten.
Einige Wadis lassen sich mit Geländewagen erkunden; der Eingang des Wadi Bani Awf mit seinem Felsentor ist aber
nicht weit von der Strasse entfernt, so dass auch ein Spaziergang dorthin möglich ist. Rund um Rustaq gibt es drei
Festungen, von denen auf keinen Fall Al-Hazm (nördlich von Rustaq) verpasst werden sollte. Mit beeindruckenden
Toren mit Holzschnitzereien und einem Kanal, der im Inneren für Kühle sorgt. Verwinkelte Gänge und Treppen
verwirren den Besucher. Das Fort ist wohl das schönste im ganzen Land. Die hohen Hauptportale sind mit
geschnitzten Ornamenten verziert wie auch die Türen im Innern der Burg, wo man die prächtige und
wohldurchdachte Bauweise erkunden kann.

Von einer ganz anderen Seite zeigt sich das Land in seiner südlichsten Provinz, der Dhofar Region. Jährliche
Monsunregen überziehen die Hänge der Dhofar Bergkette im Sommer mit sattem Grün; unzählige Kokospalmen,
baumhohe Bananenstauden und ausladende Mangopflanzen bringen reichliche Erträge. Viele Strassenränder sind
gesäumt von Obstständen, an denen die reifen, süssen Früchte frisch vom Baum verkauft werden und sich der Besucher
eine Kokosnuss zum sofortigen Genuss aufschlagen lassen kann. Das aus Kalkstein bestehende, sehr quellenreiche
Dhofar Gebirge, zieht sich an der Küste entlang und ist Heimat der hier lebenden Bergnomaden Jabalis, (abgeleitet
von Jabal = Berg), die hauptsächlich von der Viehzucht leben. Der Berggürtel des Dhofars sorgt zudem sehr
zuverlässig jedes Jahr - im Zeitrum Juli bis September - für ein willkommenes Wetterereignis: Die Wolken des zu
dieser Jahreszeit einsetzenden Monsuns regnen sich an den Dhofar Bergen ab, verwandeln deren Südseite in eine
grüne Oase und sorgen für angenehme Temperaturen. Diese Segen spendenden Monate werden Khareef genannt und
sind als die absolute Hochsaison anzusehen. Viele Bewohner der Golfstaaten fliehen vor der extremen Hitze in ihrer
Heimat in den vergleichsweise kühlen Süden Omans - ebenso aber auch kommen viele Omanis hierher - und verbringen
Khareef an den weissen Sandstränden der wunderschönen, teilweise rauen Küsten der Region. Der Küstenstreifen
wird dann in dichten Nebel und Nieselregen getaucht. Die Vegetation in den Bergen scheint zu explodieren - ein
kühles, grünes Paradies inmitten eines Glutofens.

Eine aufgrund des Klimas sehr charakteristische Pflanze des Dhofar ist der Weihrauchbaum. Auf dem Export dieses
exotischen Duftes, welcher aus dem Harz der gespenstisch aussehenden Weihrauchbäume gewonnen wird, gründeten
sich in der Antike der Reichtum des Landes sowie die Vormachtsstellung in Handel und Seefahrt. Der Duft des
Weihrauchharzes ist allgegenwärtig in den Dörfern und Städten Dhofars, der Alltag ohne ihn undenkbar. Wer den
alten Souq von Salalah besucht, taucht ein in eine raffinierte Welt der Düfte. Die Frauen Dhofars sind berühmt
für ihre exquisiten Räuchermischungen aus Weihrauch, Myrrhe, Sandelholz und Blütenessenzen.
Die Rezepturen sind geheim und werden von der Mutter auf die Tochter weitervererbt.

Weihrauchbaum

Picture: © Ministry of Tourism, Sultanate of Oman - Weihrauchbaum

Im Sommer, wenn sich die Küstenregion Dhofars während des Monsuns in eine subtropische grüne Hölle verwandelt,
rasten hier große Schwärme von Zugvögeln, ein Paradies für Ornithologen. In den Lagunen waten rosa Flamingos und
Löffler, Reiher lauern auf Beute. In der Luft kreisen Fischadler, Rötel- und Rotfussfalken, in den Bäumen und
Büschen flattern Nektarvögel, nisten neben vielen anderen Ammerweber, Palmentauben und Gelbbauchbülbüs.

Die Rub al-Chali (Leeres Viertel), auch Rub al-Khali, ist die grösste Sandwüste der Erde. Die fast menschenleere
Wüste bedeckt das südliche Drittel der arabischen Halbinsel. Zum grössten Teil liegt sie in Saudi Arabien, aber
auch mehr als die Hälfte des Sultanats Oman wird von ihr bestimmt. Es gibt sowohl Sanddünen als auch Kieswüsten.
Sie erstreckt sich mit einer Fläche von rund 780.000 Quadratkilometern von Nadschd im Norden, wo sich die Wüste
Nefud anschließt, bis nach Hadramaut im Süden des Jemen und bis in die VAE im Nordosten. Im Süden wird die
Rub al-Chali durch die Gebiete, die wie die Region Dhofar (Oman) unter dem Einfluss des Monsuns stehen,
klimatisch begrenzt.


Oman ist ein faszinierendes Land - und die Omanis freuen sich, wenn Sie Besucher sehen.


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