K A N A D A

1. July Canada Day


Eisbaeren

Picture: © Canadian Tourism Commission - Eisbaeren


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Dieter Wiedelmann

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Wahrer Norden, stark und frei

So steht es in Kanadas Nationalhymne


Kanada ist ein Bundesstaat auf dem amerikanischen Kontinent und ein Land des Commonwealth. Staatsoberhaupt ist
Königin Elisabeth II., die den Titel der "Königin von Kanada" trägt. 1867 wurde der neu gegründeten Konföderation
der britischen Kolonien in Nordamerika der Name Kanada gegeben. Das Land erstreckt sich von Meer zu Meer: vom
Atlantischen Ozean im Osten bis zum Pazifischen Ozean im Westen und hier zudem an Alaska (Amerika). Das Land
erstreckt sich nördlich der Vereinigten Staaten von Amerika bis zum Nordpolarmeer zwischen Grönland und Alaska.

Das nordamerikanische Land, das sich als "wahrer Norden, stark und frei" in seiner Nationalhymne bezeichnet,
ist 9.984.670 km² gross (davon 755.180 km² Binnengewässer) und ist damit nach Russland das zweitgrösste Land
der Erde. Und dennoch zählt das Land nur gut 33 Mio. Einwohner (durchschnittliche Bevölkerungsdichte von zwei
Menschen pro Quadratkilometer). Mit Atlantik, Pazifik und Nordpolarmeer als natürliche Grenzen kommt Kanada
auf die weltweit längste Küstenlinie von insgesamt 202.080 km. Im Süden des Landes verläuft die 8.890 km lange
Grenze zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Norden reicht Kanadas arktische Inselwelt bis auf 800 km an
den Nordpol heran. Jenseits des Nordpolarmeers liegt Kanadas Nachbar Russland. Die längste Nord-Süd-Entfernung
auf dem kanadischen Territorium über Land ist 4.634 Kilometer von Cape Columbia auf Ellesmere Island, Nunavut
nach Middle Island auf dem Lake Erie in Ontario. Die längste Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von
Cape Spear in New Foundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon Territory mit Alaska.


Kanada hat zehn Provinzen und drei Territorien:

Territorien & Provinzen von West nach Ost - Groesse - Einwohnerzahl - Hauptstadt


Yukon Territory   482.443 km²   30.000   Whitehorse
Northwest Territories   1.346.106 km²   42.400   Yellowknife
Nunavat Territoy   2.242.000 km²   31.100   Iqaluit
British Columbia   944.735 km²   4,1 Mill.   Victoria
Alberta   661.848 km²   3,5 Mill.   Edmonton
Saskatchewan   651.036 km²   1,0 Mill.   Regina
Manitoba   647.797 km²   1,1 Mill.   Winnipeg
Ontario   1.076.395 km²   12,1 Mill.   Toronto
Quebec   1.542.056 km²   7,5 Mill.   Quebec
New Brunswick   72.908 km²   730.000   Fredericton
Prince Edward Island   5.660 km²   136.000   Charlottetown
Nova Scotia   55.283 km²   935.000   Halifax
Newfoundland and Labrador   405.212 km²   508.000   St. John`s
Kanada gesamt   9.984.670 km²   33.197.000   Ottawa

Canada Map

Picture: © Canadian Tourism Commission - Canada Map

Über die Hälfte der Einwohner leben in den 30 groessten Staedten Kanadas.
Die groessten Staedte sind (in dieser Reihenfolge): Toronto, Montreal,
Vancouver, Calgary, Ottawa, Edmonton, Winnipeg, Quebec, Hamilton.

Hauptstadt von Kanada ist Ottawa, in der Provinz Ontario gelegen und die fünftgrösste Stadt des Landes.
In Kanada unterscheidet man drei Gruppen indigener - also heimischer - Völker: Die First Nations (auch
"Indianer" genannt), die Inuit (Eskimos) und die Metis, Nachfahren von Siedlern und Pelzhändlern,
die mit indianischen Frauen eine Verbindung eingegangen waren.


"Indianer / First Nations" - die Ersten Völker Kanadas

Mit ihrer Jahrtausende alter Geschichte stellen die "First Nations" einen bedeutenden und besonderen Teil der
kanadischen Gesellschaft dar. Weil er glaubte, Indien erreicht zu haben, hatte Christoph Columbus sie 1492
fälschlicherweise "Indianer" genannt. Heute erinnern die Indianer ihre Mitbürger daran, dass sie einst eigen-
ständige Völker mit eigenen Regierungsformen waren. Einige dieser Traditionen der Selbstverwaltung haben
sich bis heute erhalten. Kanadas Indianer - oder besser: Erste Völker - befinden sich heute in einer Zeit des
Übergangs. Sie bemühen sich um eine kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Erneuerung.
Bei First Nations unterscheidet man in Kanada zehn verschiedene Sprachfamilien: Algonquian, Iroquoian,
Siouan, Athapaskan, Kootenayan, Salishan, Wakashan, Tsimshian, Haida und Tlingit.
Diese 10 Sprachfamilien umfassen etwa 50 regionale Dialekte.


Inuit - Bewohner der Arktis

Die kanadischen Inuit leben in ihrem eigenen, noch jungen Territorium Nunavut
(1. April 1999), in den Northwest-Territorien, an der Küste Nordlabradors und
zu etwa 25 Prozent in Nord-Québec. Ihr traditioneller Lebensraum ist die Arktis.


Métis - Nachfahren von französischen und schottischen Siedlern und Pelzhändlern,

die im 18. und 19. Jahrhundert mit First Nations Frauen (Cree, Ojibwa, Saulteaux und Assiniboine) eine Verbindung
eingegangen waren. Obwohl sie sich selber als "das vergessene Volk" bezeichnen, sind sie doch stolz auf ihr heiteres
Temperament, das sich in den frohen Farben ihrer gewebten Sashes (Schärpen) widerspiegelt oder auch im Red River
Jig, einem Tanz, der höfische Tänze mit schnellen Schrittfolgen aus den Tänzen der First Nations kombiniert.

Offizielle Landessprachen in Kanada sind Englisch und Französisch. 98 Prozent aller Kanadier ausserhalb Québecs
können Englisch sprechen (darunter 8 Prozent, die auch Französisch sprechen). 95 Prozent aller Québecer sprechen
Französisch (darunter 43 Prozent, die auch Englisch sprechen). Auf der Provinzebene ist allein New Brunswick
offiziell zweisprachig: Englisch und Französisch - alle anderen Provinzen haben nur eine Amtssprache: Französisch
in Québec und Englisch in den anderen Provinzen. Französisch wird hauptsächlich in Quebec gesprochen sowie in
Teilen von New Brunswick, den östlichen und nördlichen Teilen von Ontario, Saskatchewan, der Südküste von
Neuschottland und im südlichen Teil von Manitoba. Dennoch werden zahlreiche staatliche Leistungen wie das
Bildungs- oder Gesundheitswesen auch in der jeweils anderen Sprache angeboten. Im Yukon sind Englisch und
Französisch Amtssprachen, in Nunavut ausserdem Inuktitut, in den Nord-West-Territorien neben diesen
Sprachen auch Chipewyan, Cree, Dogrib, Gwichìn, Nord- und Süd-Slavey.

Die höchsten Berge: Die wichtigste kanadische Gebirgsregion ist das Western Cordillera Bergsystem in British
Columbia, Alberta, Yukon Territory und den Northwest Territories mit den Rocky Mountains, Coast Mountains und
Mackenzie Mountains. Ein zweites wichtiges System verläuft entlang der Nord-Ost Küste von Ellesmere Island bis
zu den Torngat Bergen in Quebec und Newfoundland und Labrador. Ein drittes grosses Bergsystem sind die
Appalachen und Laurentides im Osten Kanadas. Höchster Berg ist der 5.959 Meter hohe Mount Logan im
Südwesten des Yukon Territory entlang der St. Elias Mountains Bergkette.

Die grössten Seen: 7,6% der kanadischen Landmasse ist mit insgesamt rund zwei Millionen Seen bedeckt. Allein die
Binnengewässer haben zusammen mehr als das Doppelte der Fläche Deutschlands. Die wichtigsten Seen (Reihenfolge
nach Grösse der in Kanada gelegenen Fläche) sind der Huronsee (Provinz Ontario), der Grosse Bärensee (NWT), der
Obere See (Lake Superior, Provinz Ontario), der Grosse Sklavensee (NWT), der Winnipegsee (Provinz Manitoba),
der Eriesee (Provinz Ontario) und der Ontariosee (Provinz Ontario). Viele der grossen Seen liegen teilweise
auch im Gebiet der Vereinigten Staaten. Der grösste gänzlich in Kanada gelegene See ist der Grosse
Bärensee mit 31.328 km² in den Northwest Territories.

Der Huronsee gehört zur Gruppe der fünf Grossen Seen Nordamerikas. Durch ihn verläuft die Grenze der USA zu
Kanada. Er grenzt an den US-Bundesstaat Michigan und an die kanadische Provinz Ontario. Er liegt 176 m ü. NN,
die Fläche beträgt 59.600 km², als maximale Wassertiefe wurden 229 m ermittelt. Der Huronsee ist das zentrale
Bindeglied der Grossen Seen. Er erhält Zuflüsse aus dem Michigansee, dem Oberen See und mehreren in ihn
mündenden Flüssen. Der Abfluss erfolgt über den Eriesee und die Niagarafälle zum Ontariosee.

Die Hudson Bay (nach Henry Hudson benannt, der die Bucht 1610 entdeckte) ist ein über 1,23 Millionen km²
grosses Binnenmeer im nordöstlichen Teil Kanadas. Die Provinzen Manitoba, Ontario, Québec sowie das
Nunavut Territorium sind dadurch über die Hudson Wasserstrasse mit dem Atlantik verbunden.

Die längsten Flüsse: Der wichtigste Fluss Kanadas ist der St. Lorenzstrom (3.058 km). Er dient Schiffen als
Wasserstrasse zwischen den Grossen Seen und dem Atlantik. Kanadas längster Fluss ist der Mackenzie River
(4.241 km). Er verbindet den grossen Sklavensee im Süden mit der Beaufort See im Norden in den Northwest
Territories. Die Beaufort See wiederum ist ja ein Teil des Nordpolarmeeres. Weitere grosse Flüsse sind der
Yukon River und der Columbia River, die teilweise auch in den Vereinigten Staaten verlaufen, der Nelson
River, Churchill River und der Fraser River sowie wichtigere Nebenflüsse wie der Saskatchewan River,
Peace River, Ottawa River, Athabasca River und der Liard River.

Athabasca Glacier

Picture: © Eckart Falk - Athabasca Glacier

Der Athabasca-Glacier ist ein abfliessender Talgletscher, der eine Eiszunge von 5,5 km Länge und 1 km
Breite formt, die fast bis an die Strasse heranreicht. Der Anfang, die "Wurzel" des Gletschers wird von
drei aufeinander folgenden, steilen und zerklüfteten Eisfällen gebildet. Der Beginn des Gletschers, wo er
sich vom Eisfeld abtrennt, liegt auf einer Höhe von 2.700 m ü. NN. Der Gletscher überwindet von der Wurzel
bis zum Terminus (Endpunkt) eine Höhe von 700 m. Und in diesem Zusammenhang muss man das Columbia
Icefield nennen, ein ausgedehntes Eisfeld in den kanadischen Rocky Mountains im Banff- und Jasper NP.
Es ist eine der grössten Ansammlungen von Eis südlich des Polarkreises. Seine Fläche beträgt 325 km², die
Dicke 100 bis 365 m und die jährliche Schneefallmenge bis zu sieben Meter. Das Eisfeld ist das Nährgebiet
acht grosser Gletscher, darunter Athabasca-, Castleguard-, Columbia-, Stutfield-, Dome- und Saskatchewan.
In der Umgebung des Eisfelds befinden sich einige der höchsten Berge in den Rocky Mountains: Mt. Columbia
(3747 m), North Twin Peak (3684 m), South Twin Peak (3566 m), Mt. Bryce (3507 m), Mt. Kitchener (3505 m),
Mt. Athabasca (3491 m), Mt. King Edward (3490 m), Snow Dome (3456 m), Mt. Andromeda (3450 m),
Stutfield Peak (3450 m) und Castleguard Mountain (3090 m). Das Columbia Eisfeld ist Ursprung mehrerer
Flüsse, u. a. Athabasca River und North Saskatchewan River. Da es sich auf einer dreifachen
Wasserscheide der Nordamerikanischen kontinentalen Wasserscheide befindet, fliessen die Flüsse
sowohl in den Arktischen Ozean (nach Norden), als auch in die Hudson Bay und damit den
Atlantik (nach Osten) und in den Pazifik (nach Süden und Westen).

Klima: Kanada weist grosse klimatische Unterschiede auf - Temperatur und Niederschlagsmenge variieren je nach
Region und Jahreszeit stark. Im hohen Norden klettern die Temperaturen nur für wenige Monate im Jahr über den
Gefrierpunkt. Die meisten Kanadier leben jedoch im Süden des Landes. Der Winter dauert dort höchstens fünf
Monate und das Klima ist durch milde Frühjahre, warme Sommer und angenehm frische Herbste gekennzeichnet.

Die Tundra ist eine Vegetationsform der Subpolargebiete und bildet einen (häufig) durch Permafrost gekenn-
zeichneten Landschaftsgürtel zwischen den arktischen Kältewüsten und der borealen Taiga. Die Vegetations-
periode beträgt 2 bis 4 Monate, und das wärmste Monatsmittel liegt zwischen +6 °C und +10 °C. Typische
Gewächse sind Moose und Flechten sowie mit der Alpenflora verwandte höhere Pflanzen und Zwergsträucher.
Aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen im Norden eignen sich nur 12% der Gesamtfläche für die
landwirtschaftliche Nutzung. Aus diesem Grund konzentriert sich der Grossteil der Bevölkerung im
klimatisch milderen Süden des Landes.

Zeitzonen: Kanada erstreckt sich über insgesamt sechs verschiedene Zeitzonen. Im äussersten Osten gilt die
Newfoundland Standard Time: Die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt minus 4,5 Stunden.
Im äussersten Westen gilt die Pacific Standard Time (MEZ minus 9 Stunden). Dazwischen liegen die Zeitzonen
Atlantic, Eastern, Central und Rocky Mountain Time. In fast allen Provinzen werden von Anfang April bis
Ende Oktober die Uhren auf Sommerzeit (Standardzeit plus 1 Stunde) umgestellt.

Aufgrund der immensen Groesse des Landes gibt es etliche Besonderheiten, so z. B. den Trans Canadian HWY.
Ein alle Bundesstaaten verbindendes Element wurde von Victoria am Pazifik bis St. John's am Atlantik der
Trans Canadian HWY gebaut, mit 8000 km eine der längsten Strassen der Welt.

Das Yukon Territory ist mit einer Fläche von 483.450 km² noch um einiges groesser als die BRD, hat aber nur
31.060 Einwohner, von denen 75 % des gesamten Territoriums (23.511) in der Hauptstadt Whitehorse leben. Im
Südwesten des Territoriums liegt der mit 5.959 Metern höchste Berg Kanadas, der Mount Logan, der nach dem
6.195 Meter hohen Mount Mc Kinley in Alaska der zweithöchste Berg Nordamerikas ist. Der Name Yukon geht
auf den gleichnamigen Fluss Yukon zurück, der durch das Territorium und dann nach Alaska fliesst. Abgeleitet
von der Bezeichnung in der Sprache der dort ansässigen Gewich`in Indianer "grosser Fluss". Da der Yukon sehr
dünn besiedelt ist, wird es von den "Yukonern" oft als das "wahre" Canada (Canada´s True North) bezeichnet.
In der Tat fährt man oft Stunden auf den Highways ohne auf eine Tankstelle oder bemerkenswerte Zivilisation
zu stossen. Daher sollten Autofahrer auch immer den aktuellen Road Report kennen und für Notlagen ein
Paket dabei haben, da die Wartezeit auf Hilfe (je nach Gebiet) einige Stunden dauern kann.

Elch Hirsch Caribu Rafting auf dem Tatsenshini River
Pictures: © Government of Yukon - Elch, Hirsch, Caribu - Rafting auf dem Tatsenshini River

Tipp: Den Dempster Highway während des Sommers befahren. Er verbindet Whitehorse mit Dawson City und
geht weiter bis nach Inuvik, das schon in den Northwest Territories liegt. Der Dempster Highway ist eine der
wenigen Möglichkeiten in Nordamerika, mit dem Auto zum Nordpolarkreis bzw. darüber hinaus zu fahren, in
Kanada ist er der nördlichste Highway. Von der Abzweigung (Dempster Corner) vom Klondikeloophighway
(ca 40 km östlich von Dawson) führt er über 743 km bis nach Inuvik. Nach den ersten 4 Kilometern ist
die Strasse unasphaltiert. In Dawson gibt es eine Touristeninformation (direkt am Yukon) für die
Northwest Territories, in welcher man sich umfangreich informieren kann.

Erheblich groesser als das Yukon Territory, aber eine noch geringere Einwohnerdichte weisen die Northwest
Territories
auf, die sich östlich des Yukon Territory anschliessen. Auf einer Fläche von 1.171.918 km² leben
41.872 Einwohner. Die Hauptstadt ist Yellowknife (liegt am Nordufer des grossen Sklavensees) mit 18.700
Einwohner. Die Northwest Territories erstrecken sich von den Mackenzie Mountains an der Grenze zum
Yukon Territory bis hin zur offenen Steppe im Osten. Die Region ist eine riesige, unberührte Wildnis,
die aus Wäldern und breiten Strömen und im Norden aus Tundra besteht. Kanadas längster Fluss, der
Mackenzie River wird von den beiden grössten Seen des Landes, dem Great Slave Lake und dem
Great Bear Lake, gespeist und mündet in die Beaufortsee.


Die NWT sind so, wie die Welt einst war: Ursprünglich und Natur pur.

Für Naturfreaks ein absoluter Geheimtipp ist der Nahanni Nationalpark: Er liegt in der südwestlichen Ecke
der Northwest Territories, nahe dem Yukon Territory. Er ist Heimat für eine Vielfalt von wild lebenden Tieren wie
z. B. Bergziegen, Wölfe, Braunbären und Grizzlybären. 42 Arten von Säugetieren leben hier und 180 Vogelarten,
von denen 21% das ganze Jahr über im Norden verbleiben. Die Virginia Falls stürzen sich hier in spektakulärer
Weise 92 m in die Tiefe und sind damit doppelt so hoch wie die Niagara Fälle und es gibt heisse Quellen. Zwei
bedeutende Ökozonen gibt es: Die Taiga-Prärie im Osten und das Taiga-Gebirge im Westen. Einige Fluss
Canyons - First, Second, Third, Fourth und Five-Mile Canyon - sind bis zu 19 km lang und werden von 1.200 m
hohen Felswänden gesäumt (einfach traumhaft), es sind die steilsten River Canyons in Kanada. Durch den Park
fliesst der von Legenden begleitete Fluss Nahanni River, benannt nach dem kriegerischen Naha Naturvolk.
Der South Nahanni River ist das Herzstück des Nahanni-Nationalparks, er gilt als einer der schönsten Flüsse
der Welt. Seine Stromschnellen sind als Klasse 2 und 3 klassifiziert. Sie fordern dem Kanuten entsprechende
Erfahrung und Respekt ab. Diese Gegend umfasst Höhlen, Thermalquellen, Fossilien und andere geologische
Wunder. Im Sommer ist eine geführte Tour ideal für Wildwasser Kanuten, die umwerfende Landschaften und
unbändiges Wasser in den Northwest Territories suchen. Wegen seiner Schönheit und Einmaligkeit ist der
South Nahanni bereits 1978 in die Liste der zu schützenden Landschaften von der UNESCO aufgenommen
und zum World Heritage Site erklärt worden. Er entspringt in den Gletschern der Selwyn Berge östlich der
Grenze des Yukons und der NWT. Von seinen Quellwassern aus fliesst der Nahanni über 540 km nach
Südosten durch die MacKenzie Berge, durchquert den National Park und ergiesst sich bei Nahanni
Butte in den mächtigen Liard River, der seinerseits bei Fort Simpson in den MacKenzie mündet.

Nahanni NP

Picture: © Canadian Tourism Commission - Nahanni NP

Das über 14 oder auch 21 Tage laufende Kanu Abenteuer im Nahanni Nationalpark ist eine Herausforderung
für jeden erfahrenen Kanusportler. Das Abenteuer beginnt in Moose Pond und führt über eine Strecke von
540 km zum Lindbergs Landing. Da der South Nahanni nicht über Strassen zu erreichen ist, werden Sie für
alle Touren am Flughafen von Fort Simpson abgeholt. Als landschaftlich schönste Gegenden entlang des
Flusses gelten unter anderem die Rabbitkettle Hot Springs, wo heisse Quellen Terrassen aus Tufa
entstehen liessen, die bis zu 27 m hoch und 70 m breit sind und als grösste in Kanada gelten. Tufa ist
der Name für eine ungewöhnliche geologische, aus Kalzium bestehende (oder verkalkte) Gesteinsformation.
Auch die Kraus Hot Springs, eine Thermalschwefelquelle mit 33 ° C warmem Wasser, liegen hier am Wasserweg.

Im Nahanni Nationalpark wird der Traum von erholsamer Abgeschiedenheit, knisterndem Lagerfeuer und der
Nähe wilder Tiere wahr. Wer in den Nahanni Nationalpark will, muss wissen, das der Zutritt sehr limitiert
ist. Gerade mal 25 Personen pro Tag werden zugelassen; das bedeutet, sich sehr rechtzeitung anzumelden.
Immerhin vier Monate - von Anfang Juni bis Ende September - bieten sich für den Besuch des Parks an.

Noch groesser und weniger Einwohner als die vorgenannten Territorien geht nicht? Geht doch!
Das Nunavut Territory weist eine Fläche von 2.093.190 km² auf (gut 1/5 der gesamten Landesfläche),
Hauptstadt ist Iqaluit (früherer Name: Frobisher Bay) mit 6.184 Einwohnern auf der grössten kanadischen
Insel Baffin. Gesamtbevölkerung vom Nunavut Territory: 31.216 Einwohner. Es grenzt im Westen an die
Nordwest Territorien, im Osten an Grönland und im Süden an die Provinzen Manitoba, Ontario und Quebec.
Im Süden wird Nunavut von dem südlichen Hudson Bay, im Norden von der Küste vor Ellesmere Island
begrenzt (etwa sieben Grad südlich des Nordpols).

Nunavut bedeutet: Unser Land - Unser Heimatland

Die Niederschlagsmengen sind ausserordentlich gering. In der "Hohen Arktis", also nördlich des Polarkreises,
fallen im Jahr nur 200 mm oder weniger Niederschlag auf den Quadratmeter, weshalb man diese Region als
"Polarwüste" bezeichnet; in den übrigen Teilen Nunavuts und der Nordwest-Territorien werden 400 mm kaum
überschritten, nur die Gegend um Iqaluit auf der Baffin-Insel erreicht 600 mm im Jahr. In der Region
Kivalliq werden im Winter ca. 75 cm Schnee, in Teilen der Baffin-Insel bis zu 200 cm Schneehöhe gemessen.
Trotz der geringen Niederschlagsmengen befinden sich auf dem Gebiet von Nunavut und der Nordwest-Territorien
rund 9% der Süsswasservorräte der Erde. Während der langen Polarnacht bilden sich in der arktischen Region
extrem niedrige Temperaturen aus, nicht selten bis -50 ° C. Die durchschnittlichen Januartemperaturen liegen in
Nunavut und den Nordwest-Territorien unter -20 ° C. In der Übergangszeit von April bis Mitte Juni nimmt zwar
die Sonneneinstrahlung zu, doch werden über 50 %, ja teilweise bis zu 80 % der Strahlen vom Schnee reflektiert,
gehen der Umsetzung in Wärme verloren. Erst nach der Schneeschmelze oder der Kälteverdunstung des Schnees
erhöht sich die Wärmeaufnahmefähigkeit des Bodens; in der kurzen Sommerperiode von Mitte Juni bis August
erreichen die Bodentemperaturen den positiven Bereich. Durchschnittliche Julitemperaturen von +10 ° C werden
allerdings nur im Südteil Nunavuts und der Nordwest-Territorien überschritten. Das Leben ist besonders schwer
erträglich, weil häufig starke Winde zu den hohen Kältegraden hinzukommen. Dadurch wird die Körperwärme bei
Mensch und Tier viel rascher abgeleitet. Man bezeichnet diese durch Wind verursachte, einer viel tieferen als der
gemessenen Temperatur entsprechenden Kältewirkung als "Windchill". -12 ° C und eine Windgeschwindigkeit
von 40 km/h wirken sich beispielsweise wie eine Temperatur von -34 ° C aus und können daher zu schwersten
Erfrierungen führen. Allgemein wird der Windchillfaktor mit Hilfe von Erfahrungswert-Tabellen ermittelt.
Während acht Monaten im Jahr herrscht in der Arktis Kaltluft aus dem Nordmeer vor, doch ist auch in den
übrigen Monaten überall mit plötzlichem Temperatursturz und zusätzlich auftretenden auskühlenden Winden
zu rechnen. Das Land ist stets mit Eis bedeckt. Viele wissen um die Schönheit der Arktis. Ein besonderes
Schauspiel sind die spektakulären Nordlichter, bei dem der Himmel die Erde zu berühren scheint,
es fasziniert die Menschen seit eh und je.
Dennoch: Für uns kaum vorstellbar, dort auch nur "mal kurz" hinzureisen.

Die Inuit aber haben gelernt, ihre karge und eisige Heimat
zu lieben, so zu lieben, dass sie immer dort leben wollen.

Nordlicht Nordlicht
Pictures: © Canadian Tourism Commission - Northern Lights

An der Westküste Kanadas liegt die wärmste Region des Landes: British Columbia (BC). Hauptstadt von BC ist Victoria
mit 79.000 Einwohnern auf Vancouver Island gelegen. Bevölkerung: 4.146.580 - Fläche: 944.735 km² - Groesste Stadt:
Vancouver 2,1 Millionen Einwohnern. Dort, wo der Pazifik an den nordamerikanischen Kontinent heranreicht, trifft
er auf eine von Norden nach Süden verlaufende Kette von grossen und kleinen Inseln. Einige dieser Inseln schmiegen
sich in die tiefen Fjorde des majestätischen Küstengebirges, das auf bis zu 2000 Meter Höhe ansteigt. Östlich des
Küstengebirges erstreckt sich ein Hochland mit Wäldern, Grasbewachsenen Flächen und Seen. Noch weiter östlich
trennen die Rocky Mountains (mit mehr als 4000 Meter hohen Gipfeln) British Columbia von der Nachbarprovinz Alberta.
Im Norden gehört ein kleines Eckstück der Provinz zu den grossen Ebenen. Das Klima der Provinz ist ebenso vielfältig
wie seine Topographie. So ist z. B. die Küstenregion mit ihrem milden Klima besonders niederschlagsreich (1300 - 3800 mm
Regen pro Jahr). Dagegen herrscht im Landesinnern kontinentales Klima. Andere Teile von British Columbia haben, mit
ihren sehr heissen Sommern und sehr kalten Wintern, fast Wüstencharakter. Die Stadt Vancouver (gegründet 1886) ist
eine Stadt an der Westküste von BC, die nach dem englischen Kapitän George Vancouver benannt ist und zwischen der
Strasse von Georgia und den Coast Mountains, rund 45 Kilometer nordwestlich der Grenze zu den USA, liegt. Die Stadt
gehört zum Greater Vancouver Regional District, der mit 2,18 Millionen Einwohnern die grösste Metropolregion im Westen
Kanadas und die drittgrösste des Landes ist. Die Bevölkerungszahl der eigentlichen Stadt Vancouver beträgt 587.891.
Vancouver ist 114,67 km² gross. Im Vergleich zum kanadischen Durchschnitt ist das Klima in Vancouver aufgrund einer
Oberflächen Meeresströmung ungewöhnlich mild. Die Winter sind die viertwärmsten in den vom kanadischen
Umweltministerium erfassten Städten, nach Victoria, Nanaimo und Duncan, die alle auf der nahe gelegenen Insel
Vancouver liegen. Durch die Nähe zum Meer bildet sich ein Mikroklima, die Wintertemperaturen sind in der Regel
2 bis 4 °C wärmer und die Sommertemperaturen 3 bis 8 °C wärmer als im Landesinneren. An durchschnittlich 46 Tagen
im Jahr fällt die Tagestiefsttemperatur unter den Gefrierpunkt, an nur zwei Tagen unter -10 °C. Die Tageshöchstwerte
betragen im Juli und August im Durchschnitt rund 22 °C, können aber vereinzelt auf mehr als 26 °C ansteigen.

Mount Robson Park

Picture: © Eckart Falk - Mount Robson Park

Der Hafen Vancouvers ist der Grösste Kanadas und der zweitgrösste an der Westküste Nordamerikas (bei den Exporten ist
er der grösste des Kontinents).

Wenn Sie sich von der Grossstadt Vancouver verabschieden und sich nach einem sehr idyllischen Platz sehnen, dann
ist Vancouver Island der richtige Ort. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit;
dabei umfasst sie eine Fläche von 32.134 km². Der lange Gebirgszug der Vancouver Island Ranges teilt die Insel in
die stürmische, zerklüftete, dem Pazifik zugewandte Westseite und die gemässigte Ostseite. Der höchste Berg ist
der Golden Hinde mit immerhin 2.195 m. Er steht im rund 2.500 km² grossen Strathcona Provincial Park. Der einzige
Gletscher hier ist der Comox Glacier. Die Westküste ist von fünf grossen, fjordartigen Sundgebieten, den Sounds
gekennzeichnet und der grösste See ist der Kennedy Lake nordöstlich von Ucluelet (an der Westküste). Das Klima ist
für kanadische Verhältnisse ausgesprochen mild, wobei es im Westen, am Henderson Lake, bis zu 6.650 mm pro Jahr
regnet - vor allem in Herbst und Winter - während auf der Saanich Peninsula in Victoria nur ein Zehntel dieser
Regenmenge fällt. Schnee ist, ausser im Hochgebirge, eher selten.

Heute leben rund 750.000 Menschen auf der Insel, was nur wenig mehr als 20 Menschen pro km² entspricht. Jedoch
sind diese sehr ungleichmässig verteilt. Die meisten Menschen leben im Grossraum zwischen der Hauptstadt
Victoria und Nanaimo. In Victoria (304.386 Einwohner) und Nanaimo (83.751 Einwohner) leben gut 50 % der
Einwohnerzahl von Vancouver Island.

Banff NP

Picture: © Eckart Falk - Banff National Park

Die Westküste der Insel ist eine Herausforderung für Abenteuertouristen und ein El Dorado für extreme Wanderer.
Vancouver Islands raue und gleichzeitig wunderschöne Küstengewässer bieten ein umfangreiches Areal, um dort wilde
Tiere in Ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Aus diesem Grunde ist "Whale watching" eine der beliebtesten
Attraktionen auf der Insel. Im Pazifischen Ozean um die Insel herum lebt die grösste Anzahl von Killerwalen
weltweit. Je nach Saison können Sie auch Blau- und Buckelwale, die auf ihrem Weg nach Norden sind, hautnah
bestaunen. Bewundern Sie die mächtigen Seelöwen, schauen sie in die grossen Augen von niedlichen Seehunden
oder freuen Sie sich über spielende Delphine, die manchmal die Ausflugsboote begleiten. Auch Kanu- und Kajak
Touren sind sehr beliebt.

Der Strathcona Provincial Park (in der Nähe von Courtenay gelegen) ist mit 2.458 km² der grösste Park auf
Vancouver Island, der 1911 gegründet wurde und somit der älteste Provinzpark der Insel ist. Hier liegen die
Della Fälle, die mit 440 m zu den höchsten in Kanada zählen.

Die Hauptstadt Victoria war die erste feste Siedlung hier im Westen: 1848 als Handelsposten der Hudson's Bay
Company gegründet und nach Queen Victoria benannt. Als in 1857 im unteren Fraser-Tal Gold entdeckt wurde, strömten
Tausende von Menschen auf der Suche nach Gold und Reichtum in die Region. Victoria hat einen sehenswerten
Stadtkern mit vielen viktorianischen Gebäuden aus der Kolonialzeit und einige attraktive Parks. Die Stadt
präsentiert sich im Sommer mit einer unglaublichen Blütenpracht, unzählige Parks und Kirschbaum -Alleen sind
beliebt als gemütliche Flaniermeile. Die Stadt ist ein idealer Ausgangspunkt für bekannte Sehenswürdigkeiten
auf der Insel, so auch zu den Butchart Gardens. Im Jahre 1904 begann Jennie Butchart in einem alten
Steinbruch mit der Gestaltung des Gartens, der heute auf 222 ha angewachsen ist und damit einer der grössten
Gärten weltweit sein dürfte. Heute gibt es zahlreiche Themengärten. Die gigantische Grösse verschlägt einem die
Sprache und ist eine absolute Touristenattraktion.

Butchart Garden

Picture: © Eckart Falk - Butchart Garden

Tipp: Via Rail (die staatliche Eisenbahngesellschaft Kanadas) bietet tägliche Zugverbindungen zwischen Victoria
und Courtney (nördliches Vancouver Island) an. Dies ist eine ideale Gelegenheit sich die Schönheit der Insel
anzuschauen ohne den viel befahrenen Highway nutzen zu müssen.

Am nördlichen Ende von Vancouver Island liegt Port Hardy, nach Vizeadmiral Sir Thomas Masterman Hardy benannt. Der
touristische) Leitspruch der Gemeinde lautet: Living the adventure (das Abenteuer leben). Das Eingangsschild des
Ortes ist entsprechend gestaltet. Da ein Grossteil der Bevölkerung heute vom Tourismus lebt, gibt es inzwischen viele
Übernachtungsangebote wie Motels, Bed und Breakfast sowie eine Jugendherberge. Dennoch sind viele Unterkünfte
zur Hauptsaison ausgebucht, denn in dieser Zeit kommen die meisten Besucher, um mit einer der von BC Ferries
unterhaltenen Fähren die berühmte Inside Passage bis nach Prince Rupert und weiter nach Whittier, Alaska
zwei Autostunden von Anchorage entfernt), zu befahren. Die etwa 16-Stunden-Fahrt nach Prince Rupert ist bekannt
für die nahezu unberührte Landschaft mit seinen Walen und Delfinen.

Das regionale Kunsthandwerk ist gerade hier in Port Hardy stark von indigenen Künstlern geprägt. Galerien bieten
Schnitzarbeiten von herausragender Qualität an. Das gilt noch mehr für die Künstler bei Fort Rupert. Unmittelbar
um den Ort leben die First Nations der Quatsino, die Gwa'Sala-'Nakwaxda'xw First Nation und die Kwakiutl, wenig
entfernt leben Indianer um Fort Rupert.

Kanada, zu diesem Land kann man ein ganz dickes Buch schreiben, hat dann aber mit Sicherheit auch nur einen ganz
kleinen Bruchteil erwähnt.

Schwarzbaer Family

Picture: © Canadian Tourism Commission - Schwarzbaer Familie

Kanadas Sehenswürdigkeiten? Ja, das ist die Natur: Kristallklare Seen, wilde Flüsse, unbändige Wasserfälle,
zahlreiche Gletscher, riesige Wälder, hohe Berge und und und....

Und eine für uns unbekannte Tierwelt: Bergziegen, Büffel, Moschusochsen, Elche, Otter, Biber, Wölfe, Habichte,
Falken, Weisskopfseeadler, Schneehühner, Braun-, Grizzly-, Polar-, Schwarzbär und und und...


Zu jeder Jahreszeit lohnt ein Besuch


Da das Wetter durch das boreale Klima bestimmt und das Land von verschiedenen Klimazonen durchzogen wird, findet
man hier alle Klimazonen zwischen kaltem Polarklima bis hin zu einem angenehmen gemässigten Klima. Es gibt lange,
kalte Winter und relativ kurze, aber dafür warme bis sehr warme Sommer. In den südlichen Regionen kann es im Sommer
bis zu 35 ° C warm werden. Der so genannte Indian Summer - ein später, warmer Herbst - sorgt für eine besonders
intensive Blattverfärbung der Laub- und Mischwälder. Winter in Kanda heisst: Es kann schon mal sehr kalt werden.
Aber es ist dann ein Eldorado für Sportfreunde, vor allem Skifahrer und Snowboarder kommen auf ihre Kosten;
immerhin gibt es von Dezember (ziemlich sicher auch schon ab November) bis April fünf Monate lang garantiert
Schnee. Es gibt nur einen Ausdruck für Skifahren in Kanada: Echt cool.

Wintertime

Picture: © Red Mountain - Wintertime

Pulverschneehänge, Waldabfahrten, endlose Pisten. Sanfte Hügel für Anfänger und "tiefschwarze" Pisten für den
doppelten Adrenalinschub. Das Panorama? Atemberaubend! Von den sagenhaften Rocky Mountains bis zur rauen
Schönheit der Gipfel Neufundlands gibt es Freizeitspass ohne Limit. Die meisten Ski-Zentren erreichen Sie
von den grösseren Städten aus schnell per Auto.

Oder schwören Sie auf den ultimativen Kick beim Heli-Ski in der Wildnis? Der Helikopter trägt Sie zu den
unberührten Gipfeln der Rockies.

An der Westküste, also auch in der bei Touristen sehr beliebten Stadt Vancouver sowie auf der vorgelagerten Insel
Vancouver herrscht maritimes Klima, das sich durch zahlreiche Niederschläge während des ganzen Jahres auszeichnet.
Auch wenn die Aussicht auf überdurchschnittlich viel Regen so manchen abschrecken mag: Die Sonnentage sind hier
umso schöner und welche Stadt kann schon wie Vancouver für sich verbuchen, dass sowohl Skifahren als auch ein Bad
im Meer innerhalb eines Tages möglich sind. Vancouver und Umgebung haben derart viele Naturschönheiten zu bieten,
dass das Wetter oft nur eine untergeordnete Rolle spielt. Ein Besuch dieser Metropole bietet sich das ganze Jahr
über ohne Einschränkung an, vor allem, wenn Sie, wie bereits erwähnt, begeisterter Skifahrer sind. Die Winter sind
hier milder als anderswo in Kanada, es fällt aber trotzdem ausreichend Schnee.


Also, auf nach Kanada, dem wahren Norden, stark und frei

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